CONTROLLING

  Wir haben unser Unternehmen "unter Kontrolle"
  Controlling = Kontrolle im Voraus
  Controlling ist Chefsache
  Daten für das Contolling
  Controlling & Rating
  Controlling - wie funktioniert das ?
   
   
  Wir haben unser Unternehmen "unter Kontrolle"
   
 

Nun ja, Kontrolle ist gut, aber STEUERN ist besser !   Steuern ist besser

Vielfach wird der Begriff "Controlling" einfach mit Kontrolle übersetzt.
Doch es steckt mehr dahinter. Der englische Ausdruck "to control" bedeutet soviel wie "steuern", "lenken" und u.a. auch "kontrollieren".

Mit Hilfe des Controllings steuern Sie Ihr Unternehmen auf den richtigen "WEG" mit Hilfe von Plan- / Ist-Vergleichen.

(WEG: Wachstum, Entwicklung, Gewinn = unternehmerische Zielgrößen)

Das Controlling wird vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stark vernachlässigt. Die sich schnell verändernden Bedingungen am Markt
(z.B. Nachfrageveränderungen, neue Konkurrenten) bzw. interne Faktoren in einem Unternehmen zwingen Unternehmer dazu, genauer zu planen um heute schon die Weichen für morgen zu stellen.

Ohne sich dessen bewußt zu sein, werden auch in vielen kleineren Unternehmen bereits Controllingmethoden angewandt. Wichtig und entscheidend für ein erfolgreiches Controlling ist allerdings, das die einzelnen Methoden bewußt geplant und aufeinander abgestimmt sind.

 

 
   
  Controlling = Kontrolle im Voraus
   
 

Knirscht es im Unternehmen ?
Welche Gründe gibt es ?

Unternehmens-"Schiff" im schweren Sturm

Was wurde falsch gemacht ?
Was hätte vermieden bzw. anders gemacht werden können ?

Spätestens jetzt beginnt die Suche nach den Ursachen der Probleme. Man kontrolliert die Abläufe und Verfahren - man analysiert die Vergangenheit.
Kontrolle als Analyse des Vergangenen.

Man kann nicht alles planen und voraussagen, aber jedes gut geführte Unternehmen sollte sich Ziele setzen und auf diese Ziele zuarbeiten, z.B. im Hinblick auf Kosten, Gewinn, Liquidität, Rentabilität etc. Das ist der Plan. Im Vergleich mit den tatsächlich angefallenen Daten, dem Ist, lassen sich Abweichungen feststellen. Erst dann können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden: es kann gegengesteuert werden.
Das ist Controlling: Kontrolle im Voraus

 
   
  Controlling ist Chefsache
   
 

Der verantwortliche Kapitän auf dem Schiff "Unternehmen" ist der Unternehmer. Sein Lotse ist der Controller, mit der Aufgabe, das Schiff "Unternehmen" in den Hafen "Erfolg" zu steuern. Der Lotse ist der Berater des Kapitäns und bedient sich entsprechender betriebswirtschaftlicher "Navigations"-Methoden.
Ist es notwendig einen neuen Kurs zu bestimmen, schlägt der Controller Maßnahmen, Wege, Alternativen vor.
Da der Controller ausschließlich eine beratende Funktion hat, muß der Chef entscheiden, ergo: Controlling ist Chefsache !

 
   
  Daten für das Controlling
   
 

Die wichtigsten Daten eines Unternehmens im Rechnungswesen. Je nach Größe des Unternehmens kann dies die Finanzbuchhaltung sein, bis hin zu einem komplexen System mit verschiedenen angegliederten Teilsystemen (Lagerwirtschaft, PPS, CRM, Personalwesen etc.). Unabhängig von den Systemen gilt: Rohdaten als Grundlage für alle Auswertungen sind in ausreichendem Maße vorhanden.

 
   
  Controlling & Rating
   
 

Im Rahmen der Basel-II Vereinbarung müssen sich Banken bei der Kreditvergabe an den Daten und Fakten eines Unternehmens orientieren. Das bedeutet, daß sich jedes kreditsuchende Unternehmen einem Rating unterziehen muß.
Durch das Rating wird eine Kennziffer zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines Unternehmens ermittelt, und damit eine Aussage über die zukünftige Fähigkeit eines Unternehmens zur vollständigen und termingerechten Rückzahlung seiner Verbindlichkeiten.
Ein Schwerpunkt des Ratings ist neben der Analyse der Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage ebenfalls die Beurteilung von verfügbaren Planzahlen, Soll-Ist-Vergleichen sowie die Bewertung von qualitativen Merkmalen eines Unternehmens (Management, Organisation, Personalführung, Kunden und Lieferanten).
Das Controlling als zentraler lnformationsversorger des Managements ist auch primärer Ansprechpartner für alle Informationen, die von den Banken benötigt werden. In einer weiteren Sichtweise geht vom Controlling die Initiative aus, auf das Erreichen der Ratingziele hinzuwirken, indem diese in den Steuerungsprozessen des Unternehmens berücksichtigt werden.

 
   
  Controlling - wie funktioniert das ?
   
 

Controlling hat eine strategische und eine operative Ausrichtung. Die Hauptaufgaben des Controlling sind folglich:

Planung:
Dies bedeutet die Definition der Unternehmensziele, operative Planung für Ergebnis und Liquidität sowie strategische Planung zur Existenzsicherung;

Kontrolle:
Soll-Ist-Vergleiche, Abweichungsanalysen und Schwachstellenanalysen;

Steuerung:
Soll-Ist-Vergleiche, Einleitung und Durchführung von Korrekturmaßnahmen sowie Erkennen und Beseitigen von Engpässen.


Ebenen des Controlling


Je nach Zeithorizont unterscheidet man zwischen operativem (kurzfristig: zwei bis drei Jahre) und strategischem (langfristig: drei bis fünf Jahre) Controlling. Da beide Arten des Controlling auf gegenseitigen Erkenntnissen beruhen, dürfen sie nicht getrennt betrachtet werden. Ohne strategisches Controlling ist der operative Ansatz wertlos und umgekehrt.

Operatives Controlling

hier werden kurzfristige Maßnahmen festgelegt, die sich ableiten

- aus der Analyse der abgelaufenen Zeiträume (Plan- / Ist-Vergleich): Was
  wurde erreicht und was ist nun zu tun?
- aus dem strategischen Controlling: Was soll langfristig erreicht werden und   was muß jetzt dafür getan werden?

Instrumente des operativen Controlling

· Deckungsbeitragsrechnung,
· kurzfristige Erfolgsrechnung,
· ABC-Analyse,
· Gemeinkostenwertanalyse,
· Bestellmengenanalyse,
· Auftragsstrukturanalyse,
· betriebliches Vorschlagswesen,
· Break-even-Analyse,
· ROI-Analyse (Return-on-Investment-Analyse),
· Make-or-Buy-Analyse.

   
 

Strategisches Controlling

hier handelt es sich um eine Grobplanung, in die Erkenntnisse der operativen Planung einfließen.
Wie die operative Planung wird auch die strategische Planung ständig überarbeitet.
Für die strategische Planung bietet sich der jährliche Überarbeitungsturnus an. Sie versucht nicht, das Tagesgeschehen zu planen, sondern will vielmehr grundsätzliche Chancen und Möglichkeiten des Unternehmens ausarbeiten.
Hier ist die Existenzsicherung des Unternehmens oberstes Ziel. Die Pläne sollen weniger Details als vielmehr Richtungsvorgaben und Grundsatzentscheidungen enthalten (z.B. Erschließung neuer Märkte, Produktinnovationen, Ausbau der Vertriebswege)

Instrumente des strategischen Controlling

· Potentialanalysen,
· Portfolioanalysen,
· Produktlebenszykluskurven,
· Funktionsstrategien,
· Erfahrungskurven,
· Produktmatrix,
· ROI-Analyse (Return-on-Investment-Analyse),
· Break-even-Analyse,
· Fünfjahresplanung für Cash und Ergebnis

 
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